Sollten Sie für einen kleinen Garten 500 mm und für ein großes Feld 800 mm wählen? Dieser Artikel erklärt Ihnen, wie Sie die richtige Schnittbreite für Ihren Rasenmäher auswählen.
Mit der zunehmenden Begrünung städtischer Gebiete und der steigenden Beliebtheit privater Gärten boomt der Markt für Rasenmäher für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Angesichts der Vielzahl an Produktspezifikationen, insbesondere bei Rasenmähern mit unterschiedlichen Schnittbreiten wie „500 mm“, „600 mm“ und „800 mm“, stehen viele Verbraucher jedoch vor der Frage: Welche Schnittbreite ist die richtige für sie? Branchenexperten weisen kürzlich darauf hin, dass die Schnittbreite eines Rasenmähers nicht grundsätzlich „je größer, desto besser“ ist, sondern anhand verschiedener Faktoren wie Einsatzzweck, Rasenfläche und Bedienkomfort individuell beurteilt werden sollte.
Viele glauben fälschlicherweise, dass breitere Schnittbreiten effizienter und somit kostengünstiger sind. Für einen kleinen Garten von 100 Quadratmetern ist ein 800-mm-Rasenmäher jedoch nicht nur überdimensioniert, sondern aufgrund seiner Größe und des großen Wendekreises auch schwer zu handhaben und kann Blumenbeete oder die Gartengestaltung beschädigen.
Umgekehrt verbessern gewerbliche Rasenmäher mit 800 mm oder sogar mehr Schnittbreite in großen Parks, Golfplätzen und städtischen Grünanlagen die Betriebseffizienz deutlich. „Ein 800-mm-Rasenmäher schafft etwa 4.000 bis 6.000 Quadratmeter Rasenfläche pro Stunde, während ein 500-mm-Modell nur 2.000 bis 2.500 Quadratmeter schafft – ein Effizienzunterschied von fast einer Verdopplung.“
500 mm – Empfohlen für kleine Gärten: Flexibel, mühelos und sicherer
Für durchschnittliche Stadtfamilien, Villenbesitzer oder Besitzer kleiner Privatgärten (unter 300 Quadratmetern) ist ein elektrischer oder kleiner Benzinrasenmäher mit einer Schnittbreite von 500 mm die ideale Wahl. Diese Modelle sind in der Regel leicht, kompakt und leise und oft mit einer Fernbedienung ausgestattet, was die Bedienung auch für Frauen oder ältere Menschen erleichtert.
Darüber hinaus benötigen 500-mm-Modelle weniger Strom und Benzin und eignen sich daher für den Einsatz an Haushaltssteckdosen oder Lithium-Batteriesystemen. Sie sind umweltfreundlich und haben niedrige Betriebskosten, was perfekt zum aktuellen Trend des „grünen Haushalts“ passt.
Für mittelgroße bis große Rasenflächen ist eine Länge von 600–800 mm die beste Wahl: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Effizienz und Manövrierbarkeit.
Für Rasenflächen von 500 bis 2000 Quadratmetern, wie beispielsweise Gemeinschaftsgrünflächen, kleine landwirtschaftliche Betriebe und Innenhöfe von Gästehäusern, bieten Rasenmäher mit einem Schnittdurchmesser von 600 bis 800 mm ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Modelle sind meist selbst- oder halbmotorisiert, mit leistungsstärkeren Motoren ausgestattet und verfügen über mehrere Geschwindigkeitsstufen sowie größere Grasfangkörbe.
Kaufempfehlung: Drei Schritte zur Bestimmung der passenden Schnittbreite
Rasenfläche messen:
≤300 m² → Empfohlen: 400–550 mm
300–1000 m² → Empfohlen: 550–700 mm
≥1000 m² → Empfohlen: 700 mm und mehr (Bevorzugt für gewerbliche Nutzung)
Gelände und Hindernisse beurteilen:
Bei Gärten mit komplexen Strukturen wie Blumenbeeten, Bäumen oder Treppen sollten Sie schmale, leichte Modelle bevorzugen.
Berücksichtigen Sie die Strom- und Wartungskosten:
Elektromotormodelle eignen sich für kleine Bereiche und Anwendungen mit geringer Frequenz; Benzin- oder Hybridmodelle eignen sich besser für große Bereiche und Anwendungen mit hoher Frequenz.
Die Schnittbreite eines Rasenmähers mag auf den ersten Blick nur eine Zahl sein, doch tatsächlich ist sie das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Effizienz, Sicherheit, Kosten und Benutzerfreundlichkeit. Wie es in der Branche so schön heißt: „Die richtige Schnittbreite ist die beste.“ Ob Sie nun als Hobbygärtner Ihren Stadtbalkon pflegen oder als Profi Hunderte Hektar Grünfläche bewirtschaften – die Wahl der richtigen Schnittbreite verdoppelt die Effektivität Ihres Rasenmähers.
Warum messen Sie diesen Februar, wenn der Frühling näher rückt, nicht zuerst Ihren Rasen, bevor Sie sich für den „genau richtigen“ Rasenmäher entscheiden? Denn ein guter Rasen beginnt mit der Wahl des richtigen Werkzeugs.




